Konzepte
Es gibt viele evidenzbasierte, das bedeutet wissenschaftlich nachgewiesen wirksame ,Wege zum Ziel. Ich kann Sie durch meine vielfältigen Fortbildungen und Berufserfahrung dabei unterstützen, den für Sie passenden zu finden. Ich zähle im Folgenden nur drei auf.
edu.concepts
Jedes einzelne Kind mit seiner Familie sowie den individuellen Betätigungsproblemen, ist einzigartig und bedarf daher einer individuellen Lösungsstrategie…einem individuellen Weg zum Ziel.



CO-OP
Der CO-OP-Ansatz (Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance) von Prof. Dr. Helene Polatajko und Dr. Angela Mandich (Kanada) ist auf verschiedenen Ebenen wissenschaftlich erforscht und in seiner Wirksamkeit evaluiert. Er wird v. a. in der Therapie von Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (UEMF) in den entsprechenden Versorgungsleitlinien als signifikant wirksam empfohlen. Darüber hinaus gibt es inzwischen vielversprechende Pilotstudien und Erfahrungen bei CO-OP mit Erwachsenen und Klienten mit anderen Störungsbildern.
Der CO-OP-Ansatz beruht auf dem betätigungsorientierten und klientenzentrierten Top-Down-Ansatz und auf aktuellen Theorien zum motorischen und kognitiven Lernen. Er befähigt Kinder mit Hilfe der globalen Problemlösungsstrategie und der geleiteten Entdeckung, eigene Strategien zu finden, um für sie bedeutsame Ziele zu erreichen. Dadurch gewinnen die Kinder Selbstvertrauen. Generalisierung und Transfer gewährleisten eine Übertragung in den Alltag.
Wunstorfer Basistraining
Das Wunstorfer Basistraining von Britta Winter ist ein psychoedukatives, ergotherapeutisches Eingangstraining, und befähigt Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren ihre Aufmerksamkeitsleistungen, Selbstregulation und Handlungssteuerung mittels gezielten Strategieerwerbs zu verbessern, um ihre individuellen Therapieziele effektiver erreichen zu können.
Im Wunstorfer Basistraining lernen die Kinder viele grundlegende Strategien und Tricks, um Aufgaben und Handlungen leichter und effektiver zu bewältigen. Daher kann das Training als störungsunabhängiges Grundlagentraining bei allen Kindern mit Schwierigkeiten in der Handlungsorganisation zum Einsatz kommen. Bei Kindern mit einer ausgeprägten Symptomatik und massiveren Einschränkungen der Aufmerksamkeits- und Selbstregulationsleistungen kann das Basistraining auch als Eingangstraining genutzt werden, um die Voraussetzungen für die weiteren therapeutischen Interventionen zu verbessern.
Es besteht aus sechs Bausteinen
„Mein Motor“ „Mein waches Gehirn“, „Meine Aufmerksamkeit“, „Mein Plan“, „Mein Gedächtnis“ , „Mein geschickter Körper“.
Diese können auch flexibel genutzt werden. Ein begleitendes häusliches Übungsprogramm und eine begleitende Elternberatung unterstützen die Generalisierungs- und Transferleistungen.
Sensorische Integrationstherapie
Im Alltag sind Kinder stetig gefordert: Geräusche, Berührungen, Bewegungen – all das muss verarbeitet und verstanden werden, um selbstständig zu handeln, zu spielen oder mit anderen zu kommunizieren. Für manche Kinder ist diese Reizverarbeitung eine ständige Herausforderung. Sie wirken leicht überfordert, reagieren besonders empfindlich oder vermeiden bestimmte Situationen ganz. Genau hier setzt die Sensorische Integrationstherapie bei edu.concepts an.
Unsere ergotherapeutische Arbeit betrachtet jedes Kind in seinem individuellen Zusammenspiel mit seiner Umwelt und den alltäglichen Betätigungen. Wir suchen gemeinsam nach Wegen, wie Teilhabe gelingen kann – sei es durch das Entwickeln eigener Strategien, durch gezielte Anpassungen der Umgebung oder durch Veränderung von Aktivitäten. So entstehen Lösungen, die nicht nur Symptome lindern, sondern Fähigkeiten stärken und Selbstvertrauen aufbauen.
In einer sicheren und wertschätzenden Atmosphäre begleiten wir Kinder dabei, ihr eigenes Körpergefühl zu entdecken, Reize besser einzuordnen und Alltagsanforderungen leichter zu bewältigen. Dabei steht nicht die Defizitorientierung im Vordergrund, sondern die Entfaltung des Potenzials – und die Freude am eigenen Tun.